LAN: Hui, Expo: So lala – Fazit zur CAGGTUS 2024

Die Veranstalter der CAGGTUS in Leipzig zeigen sich auf Social Media zufrieden: Über das Wochenende zählten sie 17.300 Besucher. Zusammen mit den 1.900 LAN-Teilnehmern kann sich das Ergebnis sehen lassen. Auch unser Fazit fällt positiv aus – wobei wir LAN und Expo durchaus unterschiedlich bewerten.

LAN

In der LAN-Area herrschte das ganze Wochenende über Stimmung. Bis auf wenige Ausnahmen waren die Tischreihen gefüllt. Und nicht nur die Anzahl der verkauften Tickets hat gezeigt, dass die CAGGTUS ein beliebtes Event ist. Die Community hat sich wieder ins Zeug gelegt und eine beachtliche Menge an Kaktus-Deko und Leuchtmitteln aufgefahren, um die Halle in sattem Grün erstrahlen zu lassen.

Wir selbst waren von Donnerstag bis Sonntag auf der LAN und haben von Reihe O aus den ganzen Trubel miterlebt. Ausgestattet mit einem aufblasbaren Klapp-Sofa, haben wir, wie die meisten Teilnehmer, sogar vor Ort geschlafen um das meiste aus dem Event rauszuholen. Verpflegt haben wir uns stilecht mit kulinarischen Highlights vom nahe gelegenen Globus. Und auch das Zocken kam nicht zu kurz: die meiste Zeit haben wir uns auf eines der Side-Tournaments der CAGGTUS vorbereitet: Apex Legends. Und zwischendurch nahmen wir noch am Fall Guys Turnier teil. Für Podiumsplätze hat es leider bei beiden nicht gereicht. Trotzdem hat es enormen Spaß gemacht und wir möchten den kompetitiven Aspekt der LAN nicht missen. Zumindest zu später Stunde wurde es aber entspannter. Dann holten wir die Couch-kompatiblen Partyspiele raus. Darunter Duck Game, Boomerang Fu und TowerFall Ascension.

Bei der Eventorganisation zeigte sich die Erfahrung der Veranstalter. Die LAN, inklusive ihrer Turniere, lief größtenteils reibungslos ab und im Vergleich zum Vorjahr gab es mit besseren Duschen und größerer Küchenecke einige Verbesserungen an der Infrastruktur zu sehen. Da hat es auch nicht allzu sehr gestört, dass in der LAN-Halle selbst weniger Sponsoren vertreten waren, als man es auf einer deutschen LAN gewohnt ist – auch im Vergleich zur CAGGTUS vom Vorjahr. Lediglich Red Bull hatte sich zentral mit einer Lounge Area platziert.

Red Bull Lounge auf der CAGGTUS 2024. Zu sehen sind ein Red Bull Pavillion auf dem Arcade Automaten, Sitzgelegenheiten und ein Kicker aufgebaut sind.
Die Red Bull Lounge auf der CAGGTUS 2024 LAN Area

Expo

Für die Expo-Halle fällt unser Fazit gemischter aus. Wie versprochen, gab es auf der Bühne ein großes Live-Programm. Dazu gab es diverse Aussteller und Aktivitäten. Insgesamt hat man die Halle jedoch schnell komplett erkundet und während Freitag die Gänge anfangs noch recht leer waren, wurde es im Laufe des Wochenendes so voll, dass sich doch vielerorts längere Schlangen bildeten.

Wir selbst haben Ferngesteuerte Autos in der FPV (First Person View) Area gesteuert, uns bei der AOK mit Muskelkraft einen Smoothie gemixt, bei MSI das MSI Claw Handheld-PC ausprobiert und in der Indie Area ein paar Spiele angespielt. Letzteres war definitiv das Highlight der Expo. Nur hier konnte man wirklich neue Spiele ausprobieren. Darüber hinaus gab es noch eine Retro Gaming Area mit alten Konsolen und einer Mario Kart Ausstellung, sowie einen Creator-Bereich, bei dem man einigen Streamer bei der Arbeit zuschauen konnte.

Bei einem Eintrittspreis von 29€ (19€ ermäßigt) für ein Tagesticket, fällt es nicht leicht, eine Empfehlung für den Besuch der CAGGTUS auszusprechen. Besonders wenn die gamescom für wenige Euro mehr in Köln um ein Vielfaches mehr bietet. Daher raten wir interessierten Besuchern, sich nächstes Jahr das Programm und die Aussteller vorab genau anzuschauen und dann abzuwägen, ob euch die anwesenden Creator, Aussteller oder Workshops besonders interessieren.

Wir haben während der Veranstaltung einen Videorundgang auf YouTube für euch aufgenommen, falls ihr euch noch einen besseren Eindruck von der Atmosphäre und den verschiedenen Ständen verschaffen wollt.

Insgesamt sind wir mit der CAGGTUS sehr zufrieden. Die LAN, das Herzstück der Veranstaltung, war hervorragend. Wir hoffen lediglich, dass die Expo nächstes noch mehr Aussteller anlocken kann.

Anton Weber

Anton befindet sich zwar mittlerweile im europäischen Ausland, doch für die gamescom und diverse LAN Partys, reist er immer wieder gerne zurück nach Deutschland.

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