Preview: Project Hail Mary: Journey Among the Stars

Insgeheim hatten wir eigentlich gehofft, auf der gamescom endlich einen ersten Blick auf Valve’s lang angekündigtes VR-Headset, Steam Frame, ergattern zu können. Gelungen ist uns dies leider nicht. Aber wir konnten gut sehen, dass VR und Mixed Reality immer noch relevante Themen auf der Messe sind. So gab es neben einigen Hardware-Ausstellern mit VR-Zubehör auch wieder einiges an neuen Spielen zu sehen.

Ein Titel, den wir uns unbedingt genauer anschauen wollten, war Project Hail Mary: Journey Among the Stars, entwickelt von Maze Theory (Thief VR: Legacy of Shadow). Und das nicht nur, weil ich selbst großer Fan von Andy Weirs neuestem Sci-Fi Abenteuer bin. Denn im März kam auch schon die Verfilmung des Buchs in die Kinos und war ein großer Hit.

Journey Among the Stars spielt dabei im Filmuniversum, erzählt aber eine eigene Geschichte. Man taucht ein in die Rolle der Hauptfigur Rayland Grace und startet an Board des Raumschiffs Hail Mary, dass sich mit der Zeit immer mehr in die eigene Umgebung einblendet. In der kurzen Demo, die wir auf der gamescom spielen konnten, mussten wir das Schiff steuern und gelegentlich technische Probleme lösen, indem wir zum Beispiel eine durchgebrannte Sicherung austauschten. Und man ist nicht alleine im All unterwegs, denn der Eridianer Rocky war auch mit an Board und unterstützte uns tatkräftig mit Hinweisen (und einer neuen Sicherung aus Xenonit).

Entstanden ist das Spiel in Zusammenarbeit mit dem Filmstudio und die Entwickler hatten Zugang zu den originalen 3D-Animationen aus dem Film. Nicht nur das, Rocky hat im Spiel auch die Stimme von James Ortiz, der dem Alien schon im Film seine Stimme geliehen hat (und nebenbei auch sein Puppenspieler war). Entsprechend gelungen war die Atmosphäre im Spiel.

Foto von uns bei der Demo
Man spielt ohne Controller…
Foto von uns bei der Demo
… und kann über Gesten mit Rocky kommunizieren.

Wir haben uns lediglich gewundert, warum sich die Entwickler für Mixed Reality statt purem VR entschieden haben. Auf Nachfrage beantwortete Maze Theory dies damit, dass sie sie so den gewünschten Grad an Immersion besser erreichen können – und, dass Spieler dadurch weniger Probleme mit dem bei Virtual Reality typischen Schwindel haben sollten.

Wir freuen uns auf jeden Fall schon, bei Release noch mehr zu erleben. Erscheinen soll das Spiel noch dieses Jahr. Auf Meta Quest, Pico und Android XR Headsets.

Anton Weber

VR-Enthusiast und Hardware-Bastler. Dabei seit den frühen Games Convention Tagen und seitdem regelmäßig auf gamescom und LAN Partys vertreten.

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